Wenn´s in Magen und Darm rumort: Ganzheitliche Behandlung für Tiere


Hat sich eine Magen- oder Darmerkrankung bei Ihrem Tier erst einmal manifestiert, beginnt bei Ihnen die Detektivarbeit. Überprüfung des Futters, Allergien, Verwurmung, Stress oder Entzündungen: Es gibt viele Ursachen, die für die Beschwerden verantwortlich sein können. Doch wo sollte man am besten anfangen?

 

Vielleicht fühlt sich Ihr Tier schlapp und lustlos. Vielleicht verliert es an Vitalität, hat Magengrummeln oder Durchfall. All das sind Anzeichen, dass Magen oder Darm Ihres Tieres nicht in Ordnung sind und ein wenig Unterstützung benötigen. Ein wacher Blick ist nötig, um die Ursache zu finden, auszuschalten und Magen und Darm wieder zu regulieren.

 

Stimmt das Futter? Ausprobieren lohnt sich!

 

Eine häufige Ursache für Probleme im Magen/Darmtrakt liegt in einer Allergie oder einer Unverträglichkeit gegen das Tierfutter. Reagiert Ihr Tier gegen bestimmte Bestandteile des Futters allergisch, reagiert es häufig durch breiigen Stuhl, Erbrechen, Übelkeit oder einfache Bauchschmerzen.  Manchmal kann hier bereits der Wechsel des Nass- und Trockenfutters helfen. Bedenken Sie aber: Viele Bestandteile der unterschiedlichen Tierfuttermittel ähneln sich stark, sodass je nach Allergie auch bei einem neuen Futter Symptome zu erwarten sind. Wer sicher gehen will, strebt deshalb eine generelle Umstellung des Futters an oder versucht es mit einer so genannten Ausschlussdiät. Möglich ist es auch, den Speiseplan Stück für Stück zu erweitern, um zu schauen, wann das Tier reagiert.

 

Entwurmung für mehr Wohlbefinden

 

Auch ein Befall durch Würmer kann die Ursache für Beschwerden im Bereich des Magens und des Darms sein. Eine regelmäßige Entwurmung ist deshalb das Mittel der Wahl, um den Magen-Darm-Trakt zu regulieren. Achten Sie bei der Wahl des Mittels auf ein Präparat, das alle Wurmarten mit einbezieht.

 

„Das liegt mir schwer im Magen“

 

Wie beim Menschen können jedoch auch Ängste und Stress Beschwerden auslösen. Nicht umsonst sprechen wir häufig von Dingen, die uns schwer im Magen liegen. So kann aus Stresssituationen auch eine Entzündung der Magenschleimhaut entstehen, deren Heilung vor allem durch magenfreundliches Futter in kleinen Portionen, regulierende Kräutermischungen und andere homöopathische Mittel vorangetrieben werden kann.

Mit Homöopathie gegen Schmerzen

 

Überhaupt können homöopathische Mittel gerade bei Magen- und Darmbeschwerden von Tieren häufig eine erstaunlich schnelle und langfristige Wirkung entfalten. Sie beruhigen und regulieren und unterstützen Magen und Darm in ihrer Tätigkeit. Dabei kann die Behandlung sowohl allein homöopathisch erfolgen, wie auch mit medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gekoppelt werden. Langfristige Erfolge lassen sich jedoch nur erzielen, wenn die Ursache wirklich behoben wird. Achten Sie deshalb penibel darauf, die beschwerdeauslösenden Faktoren zu vermeiden. So geht es Ihrem Tier sicherlich schnell wieder gut.

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