Gelenke und Knochen: Fit bis ins hohe Alter


Aktiv und schmerzfrei in der letzten Lebensphase: Das wünschen sich vermutlich alle Tierbesitzer für ihre vierbeinigen Freunde. Doch gerade Gelenke und Knochen sind es häufig, die in späteren Jahren Probleme bereiten. Manchmal sogar schon früher! Mit der richtigen Pflege und einer gesunden Lebensführung können Sie vorbeugen.

 

Das Patentrezept gegen Knochen- und Gelenkbeschwerden gibt es leider nicht. Weder beim Tier, noch beim Menschen. Vielmehr sind es vielfältige Faktoren, die die Anfälligkeit für Erkrankungen und Schmerzen an den Knochen und Gelenken beeinflussen können. Neben einer genetischen Disposition liegen diese vor allem in den Lebensumständen und der persönlichen Lebensführung begründet.

 

Alles im Gleichgewicht: Moderate Bewegung ist wichtig

 

Dabei gilt auch beim Tier: Bewegung ist gesund! Das Maß an Bewegung sollte nicht nur von der Tierart, sondern auch vom Charakter des Tieres abhängen. Kurzum: Manch ein wilder Hund braucht einfach mehr Bewegung als ein gemütlicher Vierbeiner. Passen Sie die Art und Intensität der Bewegung deshalb den Bedürfnissen Ihres Tieres an.

 

Regelmäßige und schonende Bewegung kann die Gelenkgesundheit positiv fördern. Dabei gilt für jedes Tier: Je schonender und gemäßigter die Bewegungen sind, desto besser. Sprünge, besonders schnelles Laufen auf hartem Untergrund oder schnelles Abstoppen sind kontraproduktiv und können degenerative Erkrankungen beschleunigen. Aufwärmen und ruhiges Auslaufen gelten übrigens auch für Tiere als wichtig. Sofern möglich, sollten Sie auf weichen Untergrund achten. Das gilt übrigens nicht nur für ein kuscheliges Körbchen, sondern auch für den Boden, auf dem sich Ihr Tier bewegt. Optimal geeignet sind federnde Waldwege oder Wiesenboden. Stein- oder Asphaltböden sind hingegen weniger für die Gelenke geeignet.

 

Achten Sie aufs Gewicht!

 

Auch ein gesundes Gewicht gilt als unbestrittener Faktor für gesunde Gelenke und Knochen. Dabei gilt: Jedes Kilo zu viel macht sich früher oder später negativ bemerkbar und sollte mit einer gesunden Ernährung und einer ausreichenden Menge an Bewegung reduziert werden.

 

Wie Ernährung die Gesundheit beeinflusst


Doch nicht nur äußerliche Faktoren bestimmen die Anfälligkeit für Erkrankungen an Knochen und Gelenken. Probleme im Bewegungsablauf, Muskelerkrankungen, Arthrose oder andere Verschleißerkrankungen können auch auf eine nicht artgerechte Fütterung zurückzuführen sein. Denn erst eine optimale Versorgung mit Mineral- und Nährstoffen kann Gelenke und Knochen optimal versorgen und Verschleiß vorbeugen. Gelenke und Knochen werden gestärkt und der Nährstoffhaushalt ausgeglichen. Umso wichtiger ist eine auf den Bedarf des Tieres ausgerichtete Ernährung. Diese kann auch durch Futterergänzungsmittel lanciert werden. Dabei gilt: Je früher Mängel aufgedeckt werden, desto besser können Sie mit einer entsprechenden Ergänzung entgegensteuern. Fragen Sie Ihren Tierarzt!

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